SSV Rodewald 1921 e.V.

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Satzung des Spiel- und Sportverein Rodewald von 1921

1.)    Name, Sitz, Geschäftsjahr und Zweck des Vereins

§1

Der Spiel- und Sportverein Rodewald von 1921 hat seinen Sitz in Rodewald.
Er ist beim Amtsgericht Nienburg/ Weser im Vereinsregister eingetragen.

§2

Der Zweck des Vereines ist die Pflege des Sportes und der Mannschaftsspiele; er will dadurch Gesundheit und den Gemeinschaftssinn der Mitglieder fördern.
Der Satzungszweck erfährt besondere Verwirklichung durch folgende Sportarten Fußball, Handball, Tischtennis, Leichtathletik und Turnen. Die Vereinsmitglieder nehmen an regelmäßigem Training ggf. an Wettkämpfen teil.

Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „ steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung, und zwar durch die Förderung der Allgemeinheit auf dem Gebiet des Sports.

Der Verein ist selbstlos tätig: er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für die satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder des Vereins dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendung aus Mitteln des Vereines erhalten. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereines fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Für jede im Verein betrieben Sportart kann im Bedarfsfall eine eigene, in der Haushaltsführung selbständige/unselbständige Abteilung gegründet werden.
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

§3

Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

2.)    Mitgliedschaft
§4

Die Mitglieder unterscheiden sich:

a)    Ordentliche Mitglieder                     ( über 18 Jahre)
b)    Kinder und Jugendliche Mitglieder ( bis zum 18. Lebensjahr)





§5

Jede  natürliche und juristische  Person kann als Mitglied aufgenommen werden. Die Aufnahme ist schriftlich und beim geschäftsführenden Vorstand zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme Minderjähriger bedarf der Unterschriften der gesetzlichen Vertreterinnen/ Vertreter.

§6

Ehrenmitglieder können auf Vorschlag des Vereines durch die Generalversammlung ernannt werden. Zum Ehrenvorsitzenden kann die Generalversammlung einen langjährigen 1. Vorsitzenden ernennen. Die Ernennung der Ehrenmitgliedschaft und Ehrenvorsitzenden erfolgt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Die Ernennung zu Ehrenmitgliedschaft erfolgt auf Lebenszeit.


3.)Rechte und Pflichten der Mitglieder

§7

Jedes Mitglied im Verein genießt gleiche Rechte im Rahmen einer echten Sportkameradschaft. Alle Mitglieder über 16 Jahre  haben innerhalb des Vereines das aktive und ab den 18Jahre  das passive  Wahlrecht.

Abgesehen von der gesetzlichen Haftung gem.§ 31 BGB kann der Verein für irgendwelche, durch sportliche Betätigungen und Veranstaltungen eingetretenen Unfälle oder Sachbeschädigungen seiner Mitglieder und Zuschauer nicht verantwortlich gemacht werden. Der LSB hat die vorgeschriebene Unfallversicherung abgeschlossen (Prämie zahlt LSB.)
§8

Alle Mitglieder unterliegen der Satzung des Vereins und verpflichten sich schon bei ihrer Aufnahme zur restlosen Erfüllung aller Verpflichtungen aus ihrer Mitgliedschaft.


§9

Mitglieder, die durch ihr Verhalten die Ordnung oder das Ansehen des Vereins gefährden bzw. schädigen, werden vom Vorstand verwarnt und in schweren Fällen können sie aus dem Verein ausgeschlossen werden. Die Ermittlungen werden in jedem Falle vom Ehrenrat geführt, die endgültige Entscheidung trifft der Vorstand.

§10

Zur Deckung der Vereinskosten haben alle Mitglieder halb jährlich einen Betrag zu entrichten, dessen Höhe und Fälligkeit vom Vorstand vorgeschlagen und von der Mitgliederversammlung beschlossen wird.  Ehrenmitglieder sind von der  Beitragspflicht befreit. Der Verein erstrebt keine Gewinne.
Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen verpflichtet.


4.)Ende der Mitgliedschaft
§11
a)    durch den Tod
b)    Durch Austritt aus dem Verein; halbjährlich 01.- Januar oder 01. Juni. dieses ist dem Vorstand schriftlich anzuzeigen. Der Austretende hat den fälligen Beitrag für das Kündigungsjahr noch zu entrichten.. Der Ein- und Austritt von Jugendlichen und Kindern( vorm vollendeten 18. Lebensjahr) hat durch den gesetzlichen Vertreter zu erfolgen.

c)    Durch Ausschluss;
Der Vorstand und die Mitgliederversammlung können den Ausschluss von
Mitgliedern  beschließen, wenn:

1.    eine grober Verstoß oder wiederholt leichte Verstöße gegen die Vereinsdisziplin
vorliegen.
2.    wenn  wiederholt Vorstöße gegen die Anordnung des Vereinsvorstandes oder eines
Amtsträgers desselben vorliegen.
3.    wegen eines groben Verstoßes der Satzung.
4.    wegen Schädigung des Ansehen des Vereines oder des Sports schlechthin.
5.    wegen Nichtbezahlung des Beitrages nach erfolgter Mahnung.

Vor einer Ausschlussentscheidung ist dem Mitglied eine ausreichende Gelegenheit zur Rechtfertigung vor dem Ehrenrat oder dem Vorstand zu geben. Dem Vorstand steht ungeschadet dessen in allen Fällen das Recht zu vorläufigen Maßnahmen ( Beurlaubung vom Amt, Verhängung von Spielsperre, Verbot des Tragens des Vereinsabzeichens) zu.

Darüber hinaus wird das Recht des Vorstandes auf sie Ausübung des disziplinären Einschreitens wie Spielsperre, Versetzung in eine niedrigere Mannschaft, Platzsperre usw. nicht aufgehoben.

Mitglieder, deren Mitgliedschaft erloschen ist haben keinen Anspruch auf Anteile aus dem Vermögen des Vereins.

5.Organe des Vereins:

§12

1.    Die Mitgliederversammlung
2.    Der Vorstand
3.    Der erweiterte Vorstand
4.    Der Ehrenrat

§13

Jede ordnungsgemäß einberufene Versammlung oder Sitzung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig. Bei einer Abstimmung ist, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, eine einfache Stimmenmehrheit erforderlich. Stimmengleichheit gilt als abgelehnt. Die Abstimmungen sind offen, wenn nicht vorher geheime Abstimmung beantragt wird.


§14

Der vertretungsberechtigte Vorstand beruft alljährlich bis Ende Februar eine Mitgliederversammlung ein, zu der alle Mitglieder durch Anschlag in den Vereinskästen und durch die Örtliche Presse und auf der Vereins Homepage mindestens 2 Wochen vorher einzuladen sind.
In den Aushängekästen und auf der Vereins Homepage ist die Tagesordnung bekannt zu geben, die nachfolgende Punkte enthalten muss:

1.    Geschäftsbericht des Vorstandes
2.    Rückblick der Spartenleiter
3.    Neuwahlen ( alle 2 Jahre)
4.    Anträge
5.    Verschiedenes

§15

Eine Mitgliederversammlung muss  einberufen werden, wenn
1.    das Ausscheiden mehrerer Mitglieder (mindestens 2) des Vorstandes eine Neuwahl erforderlich macht.
2.     ¼ aller stimmberechtigten Mitglieder schriftlich unter Angabe des Grundes dieses beantragen;
3.    wenn der Vorstand oder die vom Vorstand geladene Versammlung dies beschließt

§16

Der/die 1. oder 2. Vorsitzende leitet die  Mitgliederversammlung,
über die ein Protokoll zu führen ist, das der/die Versammlungsleiter/in sowie der/die Protokollführer/in zu unterzeichnen haben. Dieses ist bei der nächsten Vorstandssitzung zur Genehmigung vorzulegen.

§17

Der gesetzliche Vorstand besteht aus:
1.      der 1. Vorsitzenden/dem 1. Vorsitzenden
2.     der 2. Vorsitzenden/dem 2. Vorsitzenden
3.     der Schriftführerin/dem  Schriftführer
4.     der Kassenwartin /dem Kassenwart


Der /die 1. oder 2. Vorsitzende, jeweils gemeinsam handelnd mit dem/der Schriftführer/in oder dem/der Kassenwart/in vertreten den Verein gem§26 BGB.

zum erweiterten Vorstand gehören auch die jeweiligen Spartenleiter/in, Jugendleiter/in, und Pressewart/in.

Der gesamte Vorstand wird für die Dauer von 2 Jahren gewählt, er bleibt bis zu einer Neuwahl im Amt. Die Spartenleiter/in bzw. Jugendleiter/in werden von der jeweiligen Sparte für die Dauer von 2 Jahren gewählt und von der Mitgliederversammlung bestätigt.

Aufgaben des Vorstandes:

a)    Der gesetzliche Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich gem. § 26    BGB; ihm obliegt die Geschäftsführung, die Vereinsführung, die Überwachung der Vereinsbeschlüsse und die Verwaltung des Vereinsvermögens.   
Der/die  1. Vorsitzende leitet die Verhandlung und die Sitzungen des Vorstandes, so oft die Geschäfte des Vereins dies erfordern oder drei Vorstandsmitglieder des erweiterten Vorstandes dies aus einem wichtigen Grund beantragen. Die Beschlüsse werden nach Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/der Vorsitzenden.

Der/die 2. Vorsitzende und der/die Schriftführer/in sind die Vertreter des/der 1ten Vorsitzenden. Sie sind außerdem zuständig für alle Belange einzelner Sparten im Verein. Die Aufteilung erfolgt in jeder 1. Vorstandssitzung einer neuen Amtsperiode des gesamten Vorstandes.

b)Der/die Schriftführer/in erledigt und überwacht den gesamten Schriftverkehr des Vereins und leitet die eingehende Post/ Mail an die zuständigen Vorstandsmitglieder weiter, Ausgenommen die Post/Mails für den Spielbetrieb der einzelnen Sparten. Er/Sie führt außerdem Protokoll über alle Zusammenkünfte des Vorstandes bzw. der Mitglieder. Protokolle der  Mitgliederversammlung sind vom Schriftführer und vom Versammlungsleiter zu unterschreiben.

c) Der/die Kassenwart/in verwaltet die Kasse des Vereins, führt ordnungsgemäß Buch über alle Einnahmen und Ausgaben und hat der Mitgliederversammlung einen mit Belegen versehenen Rechnungsbericht zu erstatten. Er/Sie nimmt alle Zahlungen für den Verein gegen seine alleinige Quittung in Empfang, er darf aber Zahlungen für Vereinszwecke über 300,--€  nur auf Anordnung des/der 1. Vorsitzenden oder des/der Stellvertreters/in leisten.

d)    Die Spartenleiter/ Jugendleiter regeln den gesamten Sportverkehr. Sie sind in Zusammenarbeit mit dem/der Trainer/in, dem Betreuer/in und dem jeweiligen Mannschaftsführer/in für die Aufstellung der einzelnen Mannschaften verantwortlich und sind berechtigt, im Einvernehmen mit den einzelnen Mannschaftsbetreuern/innen und dem zuständigen Vorstandsmitglied, Spiele außerhalb des vom Kreis, Bezirk usw. angesetzten Spielplanes abzuschließen.

e)    In jeder Mitgliederversammlung werden zwei Kassenprüfer/in gewählt, eine Wiederwahl ist zulässig. Die vor der nächsten Mitgliederversammlung die Kasse mit allen Belegen prüfen. Sie bescheinigen der Mitgliederversammlung die Richtigkeit bzw. die Beanstandungen in der Kasse.
Kassenprüfer dürfen keine Mitglieder des Vorstandes sein.

f)    Alle Ämter im Verein werden ehrenamtlich geführt.

§18

Der Ehrenrat besteht aus 5 Mitgliedern, die nicht zum Vorstand gehören  dürfen.
Sie werden alle 2 Jahre in der  Mitgliederversammlung gewählt; eine Wiederwahl ist zulässig.

Die Aufgaben:
Schlichtung von Unstimmigkeiten, soweit hierzu dem Vorstand ein Antrag eingeht.
Schlichtung von Unstimmigkeiten, bei dem der Ehrenrat von einem Mitglied oder einer Mehrheit des Vereins angerufen wird.
Die Aufgaben, die sich aus §11 dieser Satzung ergeben.

Sämtliche Sitzungen des Ehrenrates sind streng vertraulich, Beschlüsse sind protokollarisch festzuhalten.

§19

Das Vereinsvermögen gehört dem Verein und nicht den einzelnen Mitgliedern.

§20

Satzungsänderungen können nur mit 2/3 Stimmenmehrheit der Mitgliederversammlung beschlossen werden.

§21
Die Auflösung des Vereins kann nur auf einer allein zu diesem Zweck schriftlich einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Diese ist beschlussfähig, wenn mindestens 3/4 sämtlicher stimmberechtigten Vereinsmitglieder anwesend sind. Der Beschluss über die Auflösung des Vereins bedarf einer Mehrheit von 3/4.

Sollte diese  Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig sein, so hat der Vorstand binnen eines Monats nochmals schriftlich eine  Mitgliederversammlung mit einer Einladungsfrist von 10Tagen einzuberufen. Diese Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Vereinsmitglieder beschlussfähig. Der Beschluss über die Auflösung des Vereines bedarf in diesem Fall einer einfachen Mehrheit. In der Einladung zu dieser nochmaligen  Mitgliederversammlung ist außer dem einzigen Punkt der Tagesordnung: „ Auflösung des Vereins“ auch darauf hinzuweisen, dass diese  Mitgliederversammlung ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist.

Bei Auflösung des Vereines oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereines an die Gemeinde Rodewald, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige  Zwecke im Sinne dieser Satzung zu verwenden hat.

Diese Satzung ist in der vorliegenden Form von der Mitgliederversammlung des Vereines am   
18 .Februar  2012 beschlossen worden