SSV Rodewald 1921 e.V.

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Aktuell

Der Rat der Gemeinde Rodewald ließ 1971 die Turnhalle auf dem Gelände vor dem Freibad bauen. Das Spielfeld dieser Halle hat die Maße 18 x 32 Meter. Das Spielfeld enthält im Fußboden Markierungen für Hallenhandball und vor der den Giebelwänden abbaufähige Handballtore. Damit wurden in Rodewald zum ersten Mal die Voraussetzungen geschaffen, Hallenhandball anzubieten. Diese Chance ergriffen die drei Lehrkräfte von der Grund- und Hauptschule Rodewald u.B., nämlich Lieselott Ario, Helmut Ario und Hans-Heinrich Hahlbohm. Sie bildeten in Absprache mit den Vorständen der beiden Fußballvereine TSV Rodewald und SV Vorwärts Rodewald eine Arbeitsgemeinschaft Handball.

Diese Arbeitsgemeinschaft überbrückt die seit 50 Jahren bestehenden "Einflussgebiete" der beiden Fußballvereine, erlaubt so also die Werbung für den Hallenhandball im Bereich der gesamten Gemeinde Rodewald sowie in Laderholz und Bevensen. Außerdem gewinnen die o.g. Lehrkräfte auch Schüler/innen aus Lichtenhorst und Niedernstöcken für diese Sportart und somit auch als Mitglied.

Es entstanden drei Jugendmannschaften für Mädchen (C-,B-, und A-Jugend) unter der Leitung von Lieselott Ario, zwei Jugendmannschaften für Jungen (D- und C-Jugend) unter der Leitung von Hans-Heinrich Hahlbohm und zwei Jugendmannschaften für Jungen (B- und A-Jugend) unter der Leitung von Helmut Ario.

Zur Handballserie 1975/76 wurde erstmalig eine Damen- und Herrenmannschaft angemeldet. Die Aufbauarbeit war damit gelungen. Neben je vier weiblichen und vier männlichen Jugendmannschaften wurden somit 10 Mannschaften in den DSL-Kreis geschickt.

In der Spartenversammlung 1981 trat ein Wechsel in der Leitung der Handballsparte ein: Lieselott und Helmut Ario legten nach 10-jähriger Tätigkeit die Ehrenämter der Frauenwartin und des Spartenleiters nieder. Die Neuwahlen bestimmten Karl-Heinrich Wichmann als neuen Spartenleiter. Ihm gelang es einen bekannten Handball-Trainer für die Sparte zu gewinnen, nämlich Günter Nagel. Diesem hervorragenden Mann gelang es u.a. die Damenmannschaft des SSV Rodewald während der Kreispokalrunde 1986 in die Bezirkspokalrunde zu führen und zu Aufsehen erregenden Erfolgen zu verhelfen. Den Spielerinnen gelang es sich bis zu den Endspielen der 5. Runde durchzukämpfen, was in der Lokalpresse als Sensation dargestellt wurde und vom SSV in Form eines Autokorso von Nienburg nach Rodewald und einem anschließenden Empfang im Vereinsheim gewürdigt wurde. Karl-Heinrich Wichmann trat 1986 als Spartenleiter zurück und Heiner Beermann übernahm die Führung der Sparte. 1988 drang die 1. Damenmannschaft bis ins Viertelfinale des DHB-Bezirkspokals vor, musste aber leider die weitere Teilnahme abbrechen, weil Trainer Günter Nagel nach einem tragischen Verkehrsunfall verstarb. Günter Nagels hervorragendes Wirken in der Handballsparte des SSV nahm damit ein jähes Ende. Die Trauer und Betroffenheit war damals sehr groß.

In der Generalversammlung 1993 trat Heiner Beermann und Hans-Heinrich Hahlbohm von allen Ämtern zurück. Hans-Heinrich Hahlbohm gehörte zu den Mitbegründern der Handballsparte im Jahre 1971, war ehrenamtlicher Trainer und Betreuer im Bereich der C-, D-, und E-Jugendmannschaften und zwölf Jahre Pressewart. Heiner Beermann schied als Handballspieler, Mannschaftsführer, langjähriger Schiedsrichterwart und Spartenleiter aus seiner aktiver Vereinsarbeit aus.

Fortan übernahm Bodo Wedel die Leitung der Sparte. Seine Frau Claudia wurde Schiedsrichterwart und Jörg Kolodziej Jugendwart.

Die Handballdamen beim beliebten Beachhandball in Cuxhaven 2015